Frohes Neues

•1. Januar 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Zu allererst wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2012!

 

Ich bin sehr gespannt, was mir 2012 wohl bringen wird.

Wird es endlich ein ruhiges Jahr? Wird es genauso aufregend wie die letzten beiden Jahre? Wir werden es sehen…

2010 war ich in der Reha, 2011 in der Psychiatrie; ich hoffe 2012 wird, was dies angeht, ruhiger und entspannter. Obwohl mir beides natürlich sehr viel gebracht hat, hätte ich dieses Jahr auch mal eine Auszeit verdient, was die Auseinandersetzungen mit mir selbst angehen. Mir geht es ja auch ziemlich gut im Moment.

2011 fing mit dem Aufenthalt in der Psychiatrie sehr anstrengend an. Dort habe ich sehr viel an mir gearbeitet und habe im weiteren Verlauf des Jahres davon immer merkbarer profitieren können. Im April wurde ich entlassen und fuhr Achterbahn, was meine Gefühle angingen. Erst im Sommer hat sich für mich wieder alles stabilisiert. Seit September habe ich auch endlich wieder Arbeit gefunden, die mir sehr viel Spaß macht und wofür ich sehr dankbar bin. Dies bescherte mir zusätzliche Sicherheit und Stabilität und ich habe zum ersten Mal das Gefühl auf eigenen Beinen zu stehen, unabhängig zu sein. Diese Gefühle und positiven Eindrücke haben sich bis zum Ende des Jahres gehalten und ich habe keine Angst vor 2012. Was auch kommen mag, ich werde es überstehen, und falls alles ruhig, entspannt und langweilig abläuft bin ich doppelt dankbar.

Gute Vorsätze für 2012 habe ich mir eigentlich nicht vorgenommen. Ich möchte einfach genau so weiter machen wie bisher.

Neues Leben?

•18. September 2011 • 1 Kommentar

Ich habe endlich einen Arbeitsplatz in einem Integrationskindergarten. Ich finde die Arbeit dort sehr interessant und jetzt, nach einer Woche muss ich sagen, dass es mir das Arbeiten dort auch sehr viel Spass macht.
Ich bin nun ein halbes Jahr in der Probezeit und hoffe, dass ich meinen Platz dort finde, in der Gruppe, im Team und in der Einrichtung. Es wär einfach zu schön, wenn mein Leben endlich Form annimmt und ich auf etwas aufbauen kann: Arbeit, Partnerschaft, Freundschaften.

Im Moment geht es mir wieder sehr gut. Ich bin so stabil wie noch nie. Ich habe mein Selbstbewusstsein aus der Klinik zum grössten Teil behalten und arbeite weiterhin an mir. Ich hoffe es geht positiv weiter, so dass ich die Ängste die mich noch verfolgen bald besiege und mir selbst den Weg in ein Leben frei mache, nach dem ich mich schon so lange sehne.

DJB

Wer bin Ich

•15. Juli 2011 • 1 Kommentar

Ich frage mich jetzt oft genug
Wer bin ich, habe ich Angst oder Mut ?
Spüre ich Liebe oder Wut ?
Bin ich schlecht oder Gut?
Dies alles ist nur Ansichtssache denke ich
Doch ich weiss nicht mal ob ich ich bin.
Manchmal fühle ich mich nebensächlich, andere lenken mich
ich glaube zumindest dass es andere sind
weil es einfach nicht zu mir passt
ich fühle mich dann auch nicht mehr anwesend. bin taub und blind.
Man was war denn als Kind? wo ist die Zeit nur geblieben?
Dass ich mich so verlieren konnte, ist es Schicksal?
Musste ich das wirklich verdienen?
Ich bin so krass verwirrt, leicht verstört und überfragt.
Ich mache mich auf meinen Weg, egal was ihr darüber sagt.
Jedenfalls hoffe ich dass der neue Weg mich zu mir führen kann.
Und ich dann endlich mal Frieden finde, wie in diesem Stück Lyrik dann.
Oh Man, ich habe echt den Faden zu mir selbst verloren.
Und weiss auch nicht ob ich ihn will, oder mir einen neuen besorge.
Ich glaube selbst auf diesem Blog werden viele nicht mehr verstehen was gerade Phase ist.
Bei der Frage was nun wirklich bei mir los ist. Ich selber verstehe diese Frage nicht.
Abwarten was kommt. Durchstarten und zwar prompt.
Sich selbst treu bleiben auch wenn ich raten muss: bin ich des? Oder irgendein Honk.

Ich hoffe ich finde mich.

djb

Der Druck steigt.. (mal wieder)

•11. Juli 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Mein Leben hat im Moment zwei krasse Seiten

entweder ist es optimal, oder es beschreibt beschissene Zeiten.

Hauptakteure sind wir nicht, wir sind nur Statisten,

bin innem Teufelskreis gefangen, wie unter Zwang unter Satanisten.

Depression gehört zu mir, wie mein italienisches Horn.

Ich habe sie immer bei mir, egal in welcher Situation.

Und leider scheint es so, als ob sie alle meine Träume zerstören will,

und egal was ich versuch, es gibt niemanden mehr, der hinhören will.

Niemanden ist übertrieben, ich habe noch G. –  meinen Bruder – Seelenverwandt.

Er ist immer da, ohne ihn wäre meine Seele zum quälen verbannt.

Ich rede gewandt, setz mich ab und geh’ an den Strand.

Da wo ich frei sein kann, hab den Ort schon ewig gekannt.

Nur nie Zeit gehabt um anzukommen in diesem Land.

Und träume wieder von guten Zeiten, ich bin nicht mehr krank.

Und plötzlich wach ich auf, Gedanken machen sich aus…

dem Staub, bin wieder taub, alles durcheinander, irgendetwas will raus

Der Druck steigt mal wieder bis ins unendliche an

doch dieses mal stelle ich mich und brech’ nicht mehr zusammen.

Two against the world

djb

Jeder ist sein eigener Lebenskünstler und Gestalter

•7. Juli 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Mir geht es nach wie vor sehr gut.
Leider habe ich mich von meiner Freundin getrennt. Dieser Schritt war alles andere als leicht für mich. Ich denke aber dass ich mich richtig entschieden habe.
Und deshalb merke ich im moment wie ich mein leben selbst gestalte, ohne abhängigkeiten oder gedanken die das nicht zuliessen. Es fühlt sich toll an, quasi steuern zu können, wie es einem geht. Mir macht das im moment sehr viel Spass. Ich habe spass und mir tut das alles gut gerade. Es ist sehr ungewohnt, komisch, und anders wie ich mich im moment fühle, aber gut.

Ich mache viel mit meinem Bro, diese Freundschaft ist unbezahlbar. Dieser Mensch unterstützt mich. Ich denke, dass er auch dazu beiträgt, dass es mir gut geht.
- two against the world

Immer schön in der Realität und gegenwart bleiben. Hilft mir ;)

Glück – Ich hab es doch!

•7. Juni 2011 • 1 Kommentar

Jaja – so können sich die Zeiten doch ändern.

Ich möchte eigentlich gar nicht so viel von mir erzählen, außer, dass ich sehr sehr glücklich bin. Ich habe das Glück entdeckt und ein Buch hat mir dabei auch geholfen: Hectors Reise – oder die Suche nach dem Glück.
Meine Freundin hat mir dieses Buch geschenkt und ich habe während des Lesens sehr viel nachgedacht.
Vielen Menschen fehlt es vor lauter Trauer, Misserfolgen, oder anderen negativen Ereignissen, die Dinge im Leben zu sehen, für die man dankbar sein sollte, da diese nicht selbstverständlich sind, man also Glück hat.
Es ist sehr hilfreich einmal genau über all die Dinge nachzudenken, die man hat und die einen glücklich machen können, als immer nur die Dinge zu sehen, die man nicht hat.

Dadurch ist es mir gelungen, mich glücklicher zu fühlen.
Dazu kommt aber auch noch dass es mir auch sonst sehr gut wieder geht. Ich bin seit etwas mehr als einem Monat wieder in einer Beziehung, und mir kann es eigtl nicht besser gehen.
Ich geniesse jeden Augenblick mit ihr. Und genießen macht auch glücklich!

Lieben Gruß,
djb

Sonne

•25. Mai 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

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Ich komme wieder, und wie!

•12. April 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, kam lange Zeit nichts mehr von mir. Grund dafür ist, dass ich seit Anfang/Mitte Februar den Entschluss gefasst habe mich in einer Psychiatrie einweisen zu lassen.

Dieser Schritt war nicht leicht für mich. Aber heute sehe ich es als wichtigste Entscheidung an die ich je getroffen habe.

Ich habe hier viele Dinge über mich erfahren, die mir vorher gar nicht so klar waren, trotz den 3 Jahren ambulante Therapie. Ich habe mir viele Dinge zu Herzen genommen und angefangen umzudenken, und einen Weg einzuschlagen mit dem ich glücklicher bin, als die Wege auf denen ich zuvor unterwegs war.
Ich lebe nun in der Gegenwart und für die Zukunft, aber nicht mehr in der Vergangenheit, ohne diese jedoch abzulehnen. Diese Gedanken sind für mich sehr wichtig.

Jedoch noch brisanter ist für mich die Entwicklung meines Selbstvertrauens, seitdem ich in der Klinik bin. Meine Mitpatienten und Therapeuten haben mir gezeigt, dass ich doch gar kein so schlechter Mensch bin, wie ich es schon mein ganzes Leben lang von mir denke. Ich habe außerdem gelernt auch positive Dinge, die zu mir gesagt werden anzunehmen, und so mein negatives Denken verringert. Und es fühlt sich echt gut an, wenn man sich wenigstens erst mal ein bisschen mag, und mit sich klar kommt. Ich weiß dass gerade in dieser Entwicklung noch mehr geht, aber das braucht halt auch Zeit, und diese möchte ich mir nun auch geben.

In einer Woche werde ich entlassen, ich fühle mich wieder gut und habe Lust zu leben!

Ich bedanke mich auf diesem Wege bei meiner Familie, meinen Freunden, und allen Menschen die an mich geglaubt haben und für mich da waren.

Ich komme wieder, und wie!

Ein Tag.

•8. Februar 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich wache jeden Morgen auf, bin verschwitzt von den Träumen.

Psychischer Abgrund, dort ist kein Licht in den Träumen.

Nur ein Gesicht in den Träumen, was mich zerbricht in den Träumen.

Reibe meine Augen, ein letzter Stich von den Träumen.

Darf sie jetzt nicht mehr schließen. Muss der Scheisse entfliehen.

Greif mir ‘ne Kippe, zünd sie an, ich muss jetzt beißen, wie nie!

Mir ist so heiß und ich zieh’, atme ein, puste aus.

Sitze noch immer auf dem Bett, mein Zimmer ist schon verraucht.

5 Minuten wach, und schon wieder verbraucht.

Ich stehe jetzt auf. Keiner da, mit dem ich reden kann.

Es gibt Tage, an denen ich kein Wort sage, dass ist das Leben man!

Ich schaue aus dem Fenster, seh’ mir den Regen an.

Mein Gesicht spiegelt sich, die Tropfen fühlen sich wie Tränen an.

Das ist es, was ich am Regen so mag.

Neulich in der Stadt, sahen die Leute nicht, dass ich wieder weinte,

weil er die Tränen verbarg.

Ich gehe nun zum Kühlschrank, muss jetzt etwas essen.

Neben der Müslischüssel lege ich meine Tabletten.

Die darf ich nicht vergessen. Das Trimipramin,

dann das Mirtazapin und noch die beiden Venlafaxin.

Guten Hunger wünsche ich mir selber, sitze allein am Tisch.

Hoffe, dass die Wirkung kommt und mich nicht alleine lässt.

Gedämpfte Stimmung macht sich breit. Es ist doch sinnlos.

Es gab Zeiten da fragte ich mich: “Wo ist dieser Sinn bloß?”

Und selbst diese Zeiten sind schon lang vorbei.

Habe mich abgefunden mit meinem Drama, das kam mit der Zeit.

Wenn doch nur irgendjemand da wäre, so richtig. das wär’ nett.

Aber weil dort keiner ist, lege ich mich wieder in mein Bett.

djb, Feb. 2011

Kein Ende in Sicht.

•7. Februar 2011 • 3 Kommentare

Meine Zukunft steht in den Sternen. Ausbildung geschmissen. Nun auf Jobsuche. Psychisch einfach am Abgrund. Schreibe dies hier gerade während einer Panikattacke, um mich abzulenken. Ich schwitze, mein Herz rast, meine Kehle fühlt sich zugeschnürt an.

Es ist noch lange kein Ende in Sicht. Was nun auf mich zu kommt weiß ich nicht. Dieses Ungewisse macht mich fertig, gerade finanziell.

Oh, eine Träne auf der Tastatur.

Heute ist es irgendwie besonders hart, keine Ahnung warum. Ich fühle mich einfach unendlich allein gelassen, mit allem.

Meine Therapeutin ist im Moment nicht arbeitsfähig. Die ambulante Hilfe wurde, dank meiner Krankenkasse, eingestellt, da sie nicht mehr übernommen wird und ich sie mir nicht leisten kann.

Ich bin einfach allein mit all dem Dreck der in mir gammelt und sich ausbreitet und irgendwie immer mehr in mir infiziert, immer mehr absterben lässt, immer mehr die Hoffnung auf Besserung schwinden lässt.

Warum ich das hier alles schreibe? Weil es raus muss.

 
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